Nur ein Drittel aller sexuellen Wünsche deutscher Männer wird von ihren Partnerinnen erfüllt. Das klingt sehr traurig und stellt den Frauen scheinbar kein gutes Zeugnis aus. Allerdings: Göttinger Forscher gingen der sexuellen Unzufriedenheit auf den Grund und fanden Erstaunliches. Von den 66% unbefriedigten Wünschen würden die Partnerinnen wiederum über die Hälfte erfüllen – wenn sie sie nur kennen würden!

Das wiederum stellt nun den Männern ein schlechtes Zeugnis aus – ihre Beziehungen würden sexuell erfüllter, wenn sie sich nur trauten, einmal offen über ihre erotischen Wünsche zu sprechen.

Doch sie sind nicht allein.

Bei Frauen wird zwar “immerhin” die Hälfte ihrer sexuellen Wünsche mit dem Partner Realität. Die andere Hälfte bleibt allerdings vor dem Partner geheim und wird fast ausschließlich deshalb nicht erfüllt. Männer nämlich würden auf über zwei Drittel der Wünsche ihrer Partnerinnen eingehen.

Beziehungsforscher fragen deshalb etwas provokant: Welches Geschlecht stellt sich hier eigentlich dümmer an? Und sind sich einig: Über erotische Fantasien, Vorlieben und “geheime” Wünsche zu sprechen ist der wichtigste Faktor für die sexuelle (Un-)zufriedenheit. Und je länger man Wünsche verschweigt, desto schwieriger wird es sie anzusprechen. Fangen Sie also gleich an.

gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Universität Göttingen, www.theratalk.de

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