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	<title>Institut für Persönlichkeit und Kommunikation</title>
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	<description>Business-Coaching, Kommunikations-Training, Psychologisches Coaching München</description>
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	<title>Institut für Persönlichkeit und Kommunikation</title>
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		<title>Aktuell</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lermer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2017 22:29:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Muttertagsgeschenke basteln oder kaufen: Was bereitet Freude?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/geld-leben/Muttertagsgeschenke-basteln-oder-kaufen-Was-bereitet-Freude-id41398011.html?view=print" target="_blank" rel="noopener">Muttertagsgeschenke basteln oder kaufen: Was bereitet Freude?</a></p>
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		<title>Dr. Lermer Test mit sofortigem Ergebnis per E-mail</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lermer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2016 14:55:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Hier geht&#8217;s zum Test&#8230; &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lermer.de/test/test.php" target="_blank" rel="noopener">Hier geht&#8217;s zum Test&#8230;</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wege zum Glück</title>
		<link>https://www.lermer.de/wege-zum-gluck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lermer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2016 14:02:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch wenn intensive Glücksgefühle eher für den Moment als auf Dauer bestehen – wer mit sich selbst und anderen im Reinen ist, lebt glücklicher Wenn im Mittelalter der Töpfer Krug und Deckel aus dem Brennofen zog und diese noch immer gut zusammen passten, dann nannte er dieses Gelingen ein &#8222;Gelükke&#8220; – ein Glück. Diese Vorstellung]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auch wenn intensive Glücksgefühle eher für den Moment als auf Dauer bestehen – wer mit sich selbst und anderen im Reinen ist, lebt glücklicher</strong></p>
<div>
<p>Wenn im Mittelalter der Töpfer Krug und Deckel aus dem Brennofen zog und diese noch immer gut zusammen passten, dann nannte er dieses Gelingen ein &#8222;Gelükke&#8220; – ein Glück. Diese Vorstellung vom &#8222;Gelingen&#8220; steckt auch heute noch in unserem Glücksempfinden, meint Dr. Stephan Lermer, Psychotherapeut, Coach und Glücksforscher. &#8222;Es ist das Gefühl des gelungenen Lebens, das uns in einem glücklichen Moment bewusst wird.&#8220; Das Gefühl, angekommen zu sein, den richtigen Platz im Leben gefunden zu haben – etwas zu tun, in dem wir ganz aufgehen und die Zeit vergessen können.</p>
<p>Diese Empfindung von Glück teilen nach Lermers Einschätzung die meisten Menschen. &#8222;Aber die Art und Weise, wie sie zu ihrem Glück kommen, ist doch sehr verschieden.&#8220; Der eine will auf dem Berg alleine sein, der andere braucht Trubel. Der Nächste möchte Teil einer großen Familie sein, ein anderer in trauter Zweisamkeit oder auch mit Gleichgesinnten im Einsatz für eine &#8222;große Sache&#8220;.</p>
<h3>Den eigenen Weg definieren</h3>
<p>Deshalb ist für Stephan Lermer die erste Stufe auf dem Weg zum Glück die der Selbsterkenntnis, denn: &#8222;Es gibt nicht den einen Weg zum Glück, aber es gibt Ihren Weg zum Glück. Je besser Sie wissen, was Sie wirklich wollen, was Ihnen Freude macht und was Kummer, desto besser können Sie auch danach leben.&#8220; Wer sich beispielsweise mit Freude bewegt oder für eine Idee begeistert, bekommt dadurch einen Schub des &#8222;Glückshormons&#8220; Endorphin – &#8222;aber nur, wenn sein Tun wirklich seinem inneren Willen entspricht und nicht, wenn er es sich &#8218;aus Vernunft&#8216; auferlegt hat.&#8220;</p>
<p>Das betont auch der Medizinsoziologe Michael Rosentreter, und rät: &#8222;Ergründen Sie für sich, was Ihnen zum guten Leben besonders wichtig ist. Gute Freunde? Die Familie? Eine Arbeit, die vor allem spannend und fordernd, gesellschaftlich sinnvoll, gut bezahlt oder eher einfach und schnell zu erledigen ist? Bildung? Wohlstand?&#8220; Wer weiß, was er will, bekommt es deshalb zwar noch lange nicht gleich. Erst recht nicht, wenn er sich um seine materielle oder gesundheitliche Existenz sorgen muss. &#8222;Aber wer sich kennt und frei von existenziellen Nöten ist, kann seinen persönlichen Gestaltungsspielraum – dort, wo er ihn hat – besser nutzen.&#8220;</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div>
<h3>Dankbar sein</h3>
<p>Eine weitere wichtige Quelle von Glücksgefühlen sieht Stephan Lermer in der Dankbarkeit. &#8222;Indem wir uns bewusst machen: Es hätte auch anders verlaufen, auch weniger gut ausgehen können, schätzen wir mehr, was wir tun und haben &#8211; und sind glücklich darüber.&#8220; Nicht zuletzt das kirchliche Erntedankfest ist Ausdruck dieser Freude. Religion und Spiritualität helfen im Übrigen vielen Menschen beim Glücklichsein, betont auch Michael Rosentreter. &#8222;Sie sehen nicht nur jedes tägliche kleine  Glück als Gnade, sondern sehen auch in manch einem Unglück einen tieferen Sinn oder die Chance für etwas Positives.&#8220;</p>
<h3>Maß halten</h3>
<p>Das eigene Glück zu schätzen, dazu gehört Rosentreters Meinung nach auch die Kunst, das richtige Maß zu finden. &#8222;Ein Kind freut sich riesig, wenn Sie ihm ein Eis spendieren. Tun Sie dies aber täglich, empfindet es weniger Freude, weil es das Eis für selbstverständlich hält und weniger schätzt.&#8220; Ähnlich verhält es sich mit den Relationen, in denen wir unsere Lebenssituation mit anderen vergleichen: Wer etwa in einer ausreichend großen Wohnung lebt und einer Arbeit nachgeht, die er mag und von der er gut lebt, kann sich wahrhaft glücklich schätzen. Ist derselbe Mensch aber umgeben von Nachbarn in großen Häusern, die von spannenden Jobs und tollen <a title="Reisen: Den Urlaub gesund genießen" href="http://www.apotheken-umschau.de/Reisen" target="_blank" rel="noopener">Reisen</a> erzählen, fühlt er sich mit einem Mal weniger glücklich, auch wenn sich objektiv nichts an seiner Lage geändert hat.</p>
<p>Auch hier empfiehlt Michael Rosentreter: &#8222;Schätzen Sie das Gute, das Ihnen widerfährt, und nehmen Sie sich Zeit, es zu genießen – ohne es daran zu bemessen, was andere tun und haben, und auch ohne davon auszugehen, dass es mehr werden muss.&#8220;</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div>
<h3>Neues denken, lernen, tun</h3>
<p>Eingetretene Pfade verlassen, Neues denken, lernen und tun, Abwechslung ins eigene Leben bringen &#8211; auch das setzt Glücksgefühle frei. Vor allem, wenn Sie dabei erfahren, dass Sie etwas bewirken, dass es auf Sie ankommt, erläutert Lermer. &#8222;Stellen Sie sich beispielsweise vor, Sie fragen zwei Arbeiter, die an einer Mondrakete bauen, was sie da machen. Der eine antwortet, er verlegt die Kabel. Der andere macht dasselbe, aber er antwortet strahlend: Wir fliegen auf den Mond! Wer denken Sie ist wohl glücklicher, sowohl bei der Arbeit als auch am Feierabend?&#8220;</p>
<h3>Auf andere Menschen zugehen</h3>
<p>Der Mensch ist ein soziales Wesen. &#8222;Mit anderen zusammen zu sein, von ihnen geschätzt zu werden, mit ihnen zu sprechen und zu lachen, das macht uns glücklich&#8220;, ist Stephan Lermer überzeugt. Apropos <a title="Lachen ist gesund – echt?" href="http://www.apotheken-umschau.de/Psyche/Lachen-ist-gesund--echt-172851.html" target="_blank" rel="noopener">Lachen</a>: &#8222;Forscher haben herausgefunden, dass Kinder Tag für Tag 40-mal häufiger lachen als Erwachsene. Wir können von den Kindern also noch viel lernen, denn sie nutzen damit eine weitere Glücksquelle, die nichts kostet, aber sehr wirkungsvoll ist.&#8220;</p>
<p>Worin sich die Forschung ebenfalls einig ist: Ein effektives Mittel, glücklich zu werden, ist Glück zu verschenken. Denn dabei werden wir selbst glücklicher, resümiert Stephan Lermer.  &#8222;Das können Sie  direkt spüren, wenn jemand vor Ihren Augen Ihr Geschenk auspackt und sich so richtig freut darüber. Da geht Ihnen doch das Herz auf.&#8220;</p>
<p>von Barbara Erbe, aktualisiert am 23.07.2015; Apotheken Umschau</p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Glückliche Chefs führen besser</title>
		<link>https://www.lermer.de/gluckliche-chefs-sind-die-besseren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lermer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2016 13:02:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Glückliche Chefs sind besser &#8211; eine Studie um Sirkwoo Jin vom Merrimack College in Massachusetts belegt es jetzt: Glückliche Führungskräfte leiten besser! In einer Befragung gaben insgesamt 3057 Führungskräfte ihre momentane Stimmung, sowie ihre Zufriedenheit und ihre Verbundenheit mit dem Unternehmen an. 1404 ihrer Mitarbeiter hingegen wurden danach gefragt, ob ihr Chef moralische Standards]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><strong>Glückliche Chefs sind besser &#8211;<br />
</strong></p>
<p>eine Studie um Sirkwoo Jin vom Merrimack College in Massachusetts belegt es jetzt: Glückliche Führungskräfte leiten besser! In einer Befragung gaben insgesamt 3057 Führungskräfte ihre momentane Stimmung, sowie ihre Zufriedenheit und ihre Verbundenheit mit dem Unternehmen an. 1404 ihrer Mitarbeiter hingegen wurden danach gefragt, ob ihr Chef moralische Standards setzte, optimistisch über die Zukunft sprach, die Kreativität förderte und sich mit jedem Bereich und der dazugehörigen Angestellten persönlich auseinandersetzte. Dadurch sollte die transformationale Führung festgestellt werden.</p>
<p>Das Ergebnis war eindeutig: Fröhliche, ausgelassene und zufriedene Chefs führen besser. Die positive Grundstimmung forderte vor allem die Förderung von Werten, wodurch die Mitarbeiter zufriedener und somit kreativer waren. Aber auch die Bindung an das Unternehmen spielte eine große Rolle. Führungskräfte, die an ihr Unternehmen gebunden sind und an es glauben verbreiten eher gute Stimmung als andere.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i>(Wirtschaftspsychologie aktuell, 2016) <a href="http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/lernen/lernen-20160120-lernen-von-sirkwoo-jin-froehliche-chefs-fuehren-besser.html" target="_blank" rel="noopener">http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/lernen/lernen-20160120-lernen-von-sirkwoo-jin-froehliche-chefs-fuehren-besser.html</a></i></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Studie zum Umgang mit Sozialen Medien:  Macht uns Facebook unglücklich?</title>
		<link>https://www.lermer.de/studie-zum-umgang-mit-sozialen-medien-macht-uns-facebook-unglucklich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lermer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 20:13:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Nutzung sozialer Medien ist für die meisten Menschen zur täglichen Routine geworden: Facebook, Twitter, Instagram, Xing sind für die meisten so selbstverständlich, dass sie sich ein Leben ohne Vernetzung nicht einmal mehr vorstellen können. Doch wie beeinflusst die Nutzung sozialer Medien unsere Lebensqualität? Wieviel Einfluss hat die tägliche Nutzung sozialer Medien auf die Lebensqualität?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Nutzung sozialer Medien ist für die meisten Menschen zur täglichen Routine geworden: Facebook, Twitter, Instagram, Xing sind für die meisten so selbstverständlich, dass sie sich ein Leben ohne Vernetzung nicht einmal mehr vorstellen können. Doch wie beeinflusst die Nutzung sozialer Medien unsere Lebensqualität?</strong></p>
<p><strong></strong>Wieviel Einfluss hat die tägliche Nutzung sozialer Medien auf die Lebensqualität?<br />
Dieser Frage ging das dänische <em>Happiness Research Institute</em> in einer groß angelegten experimentellen Studie nach. – Mit erstaunlichen Ergebnissen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Studie</strong></p>
<p>Das <em>Happiness Research Institute</em> mit Sitz in Kopenhagen ist ein unabhängiges Forschungsinstitut, eine Art Denkfabrik, das den Fokus seiner Forschung vollkommen auf Wohlbefinden, Glück und Lebensqualität legt. Ziel der Forscher ist es, Entscheidungsträger über Ursachen und Wirkungen von Glück zu informieren, das subjektive Wohlbefinden zum Gegenstand öffentlicher Debatten zu machen und so die Lebensqualität der Menschen zu erhöhen.</p>
<p>Für ihr „Facebook-Experiment“ wurden über 1.000 Menschen in Dänemark nach ihren Gewohnheiten bezüglich der Nutzung sozialer Medien sowie über ihre Lebenszufriedenheit befragt. Anschließend wurden die StudienteilnehmerInnen zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe sollte Facebook weiterhin so nutzen wie gewohnt, die zweite Gruppe jedoch wurde aufgefordert, Facebook eine ganze Woche lang gar nicht zu benutzen. Nach dieser Woche wurden alle TeilnehmerInnen erneut gefragt, wie hoch sie ihre Lebensqualität einschätzten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> Die Ergebnisse der Studie</strong></p>
<p>Die Ergebnisse des Experiments sind erstaunlich: Nach nur einer Woche hatte sich die Lebenszufriedenheit der TeilnehmerInnen, die auf Facebook verzichtet hatten, signifikant gesteigert. Auch ihre Stimmung war deutlich gehobener als die der Facebook-NutzerInnen: verglichen mit diesen fühlten sie sich glücklicher, sowie weniger traurig und einsam. Auch erfuhren sie einen Anstieg ihrer sozialen Aktivitäten und waren nach der Woche ohne Facebook zufriedener mit ihrem Sozialleben als zuvor. Sie konnten sich besser konzentrieren, fühlten sich weniger gestresst und gaben an, deutlich weniger das Gefühl zu haben, ihre Zeit zu verschwenden, als noch vor der Facebook-freien Woche.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Einfluss sozialer Medien auf die Lebenszufriedenheit</strong></p>
<p>Wie kann eine nur einwöchige Abstinenz von sozialen Medien einen so deutlichen Einfluss auf die Lebenszufriedenheit haben? Die Forschergruppe des <em>Happiness Research Institute</em> vermuten, dass es vor allem der soziale Vergleich ist, der dazu führt, dass sich Menschen, die regelmäßig soziale Medien nutzen, unglücklicher fühlen. Soziale Medien sind keine Spiegel der Realität: Menschen stellen ihre guten Seiten in den Vordergrund und posten Fotos von großartigen Erlebnissen – das aber macht soziale Medien zu einem „Non-Stop-Good-News-Channel“, einem kontinuierlichen Informationsfluss über aufpolierte Leben, der die Wahrnehmung der Realität vollkommen verzerrt.</p>
<p>Weitere Befragungsergebnisse scheinen diese Vermutung zu unterstützen, denn fünf von zehn Facebook-Nutzern geben an, andere um die großartigen Erlebnisse, die diese posten, zu beneiden. Einer von drei Facebook-Nutzern beneidet andere darum, wie glücklich sie auf deren Facebook-Seiten erscheinen. Und vier von zehn Facebook-Nutzern beneiden andere um deren scheinbaren Erfolg. – Ein Vergleichen auf sozialen Medien macht jedoch unglücklich: Regelmäßige Facebook-Nutzer weisen eine 39%-ige Wahrscheinlichkeit auf, weniger glücklich zu sein als ihre Freunde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun sind soziale Medien aus dem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken. Allerdings ist es wichtig, dabei nicht zu vergessen, dass die dort dargestellte „Realität“ eine stark verzerrte ist. Ein Vergleich mit den so erfolgreich und glücklich erscheinenden Menschen ist nun einmal unrealistisch und macht noch dazu unglücklich. Um sich also von sozialen Medien nicht die Lebensqualität rauben zu lassen, ist es sinnvoller, sich darauf zu konzentrieren, was man selbst wirklich braucht – und nicht darauf, was andere scheinbar haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Quellen:<br />
</span>The Facebook Experiment, The Happiness Research Institute, 2015<br />
abrufbar unter: <a href="http://www.happinessresearchinstitute.com/publications/4579836749" target="_blank" rel="noopener">Happiness Research Institute</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frauen an die Macht &#8211; Männer an die Fernbedienung?</title>
		<link>https://www.lermer.de/frauen-an-die-macht-manner-an-die-fernbedienung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lermer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jan 2016 12:01:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Dr. Stephan Lermer kommentiert die Ergebnisse der Online-Umfrage der HD PLUS GmbH und erklärt, warum mehr als ein Drittel der befragten Paare angaben, dass sie ihre knapp bemessene Freizeit gern gemeinsam vor dem Fernseher verbringen. Hier geht&#8217;s zu den Ergebnissen der Online-Umfrage der HD PLUS GmbH]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Stephan Lermer kommentiert die Ergebnisse der Online-Umfrage der HD PLUS GmbH und erklärt, warum mehr als ein Drittel der befragten Paare angaben, dass sie ihre knapp bemessene Freizeit gern gemeinsam vor dem Fernseher verbringen.</p>
<p>Hier geht&#8217;s zu den Ergebnissen der <a href="http://www.presseportal.de/pm/81351/3222506" target="_blank" rel="noopener">Online-Umfrage der HD PLUS GmbH</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Lücke zwischen Intention und Handlung schließen:  So klappt’s mit den guten Vorsätzen</title>
		<link>https://www.lermer.de/die-lucke-zwischen-intention-und-handlung-schliesen-so-klappts-mit-den-guten-vorsatzen/</link>
					<comments>https://www.lermer.de/die-lucke-zwischen-intention-und-handlung-schliesen-so-klappts-mit-den-guten-vorsatzen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lermer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2016 21:16:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Neujahrstag – der Beginn eines neuen Jahres und für viele auch ein Tag mit besonderer Bedeutung. Denn viele beginnen das Jahr mit guten Vorsätzen. Doch egal ob man sich vornimmt, mehr Sport zu treiben, mit dem Rauchen aufzuhören, regelmäßiger und mehr zu schlafen, mehr mit der Familie zu unternehmen und weniger zu arbeiten – die]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neujahrstag – der Beginn eines neuen Jahres und für viele auch ein Tag mit besonderer Bedeutung. Denn viele beginnen das Jahr mit guten Vorsätzen. Doch egal ob man sich vornimmt, mehr Sport zu treiben, mit dem Rauchen aufzuhören, regelmäßiger und mehr zu schlafen, mehr mit der Familie zu unternehmen und weniger zu arbeiten – die meisten dieser guten Vorsätze finden ihr jähes Ende spätestens dann, wenn nach den Feiertagen der Alltag wieder beginnt.</strong></p>
<p><strong></strong>Eine englische Studie mit 3.000 Teilnehmern ergab, dass 88 Prozent der Menschen ihre guten Vorsätze nicht einhalten. Dabei sind viele dieser Vorsätze durchaus sinnvoll. Was aber passiert auf dem langen Weg von der Intention zur Handlung, das so viele Menschen daran scheitern lässt, ihre Vorsätze auch in die Tat umzusetzen? Dr. Ralf Schwarzer, Psychologe und Professor für Gesundheitspsychologie an der Freien Universität Berlin, hat ein Modell entwickelt, anhand dessen dieser lange Weg und die vielen Hindernisse, die dem Handeln entgegenstehen, aufgezeigt werden können. Das Modell schildert nicht nur Hindernisse, sondern zeigt auch Möglichkeiten auf, diese zu überwinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Intentionsbildung – Klarheit schaffen</strong></p>
<p><strong></strong>Das von Dr. Schwarzer entwickelte HAPA-Modell (Health Action Process Approach) teilt den langen Weg zwischen Intentionsbildung und tatsächlicher Handlung in drei Phasen. In der ersten Phase, der Intentionsbildung, ist vor allem Klarheit wichtig. So reicht es nicht, sich einen diffusen Vosatz vor Augen zu halten, wie z.B.: „Ich will mehr Sport machen.“ Vielmehr fordert das Modell gleich hier zu differenzieren: „Was bedeutet „mehr“?“  „Welche Art von Sport?“ „Warum halte ich das überhaupt für nötig?“ Diese Fragen können dabei helfen, Klarheit zu schaffen. Genaue Handlungs-Ergebnis-Erwartungen zu formulieren, wie: „Ich will bewirken, dass ich mich nach dem Treppen steigen nicht mehr völlig kaputt fühle,“ sind ebenso wichtig, wie eine konkrete Risikowahrnehmung. Hierfür hilft ein Gespräch mit dem Hausarzt, der die Gefahren von zu seltener Bewegung für Herz und Kreislauf eindrücklich schildern wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Planen und Selbstwirksamkeit schaffen</strong></p>
<p><strong></strong>Mit der Intentionsbildung ist ein wichtiger Schritt getan. Doch der Weg bis zur Handlung ist noch weit. Die nächste Phase im HAPA-Modell ist die Planungsphase. Hierin sollte nicht nur die Ausführung genau geplant sein, sondern auch gleich überlegt werden, welche Hindernisse der Ausführung im Wege stehen könnten und wie diese überwunden werden können. Bei der Ausführungsplanung ist es wichtig, sich verbindliche und konkrete Ziele zu setzen, und dennoch einen realistischen Spielraum zu lassen. Beim Beispiel Sport könnte ein solcher Plan z.B. folgendermaßen lauten: „Ich werde ein Mal am Wochenende und ein Mal am Dienstag oder Mittwoch in der Mittagspause joggen (jeweils mindestens 30 Minuten) und mindestens ein Mal pro Woche Radfahren nach der Arbeit.“</p>
<p>Bei der Bewältigungsplanung sollen konkrete Gegenstrategien für eventuelle Hindernisse entwickelt werden: Was tun bei schlechtem Wetter, bei Muskelkater? Was könnte meinen Vorsätzen noch im Weg stehen? Das genaue Durchdenken dieser Hindernisse und ihre – vorläufig zunächst gedankliche Überwindung – helfen, die Selbstwirksamkeit zu stärken, d.h. das Gefühl zu entwickeln, es wirklich schaffen zu können: „Das Wetter könnte zwar besser sein und die optimale Funktionskleidung ist noch nicht zusammengestellt, aber ich starte jetzt und bestärke mich dadurch in der Überzeugung, dass ich es schaffen werde.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Handeln – und immer wieder neu anfangen</strong></p>
<p><strong></strong>Die letzte Phase des HAPA-Modells beschreibt die tatsächliche Handlung. Allerdings bedeutet das einmalige Beginnen nicht, dass man es automatisch schafft, auch dabei zu bleiben. Dr. Schwarzer beschreibt daher diese Phase mit einem stetigen Kreislauf aus Initiative, Aufrechterhaltung und Wiederaufnahme. Die eigene Erfolgskontrolle (z.B. durch Trainingstagebücher oder sportpraktische Testverfahren zur Leistungskontrolle) ist hier sehr hilfreich, um weiterhin motiviert zu bleiben. Doch bei aller Motivation kann es passieren, dass es einmal nicht klappt, den guten Vorsatz in die Tat umzusetzen. Gerade dann ist es wichtig, nicht aufzugeben. Denn Handeln bedeutet oft auch: immer wieder Anfangen und sich durch Rückschläge nicht entmutigen zu lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Weg von der Intention zur tatsächlichen Handlung ist oft weit, und Hindernisse tauchen plötzlich auf wie extra gerufen. Doch wer genau weiß, was er/sie will, wer genau plant und Strategien entwickelt und vor allem wer sich nicht davor scheut, immer und immer wieder aufs Neue anzufangen, der schafft es dann, seine Vorsätze auch in die Tat umzusetzen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Quellen:<br />
</span>Muster, M. &amp; Zielinski, R. (2006). <em>Bewegung und Gesundheit: gesicherte Effekte von körperlicher Aktivität und Ausdauertraining.</em> Berlin: Springer.</p>
<p>Schwarzer, R. (1992). Self-efficacy in the adoption and maintenance of health behaviors: Theoretical approaches and a new model. In R. Schwarzer (Hrsg.). <em>Self-efficacy: Thought control of action (S. 217-243).</em> Bristol, PA: Taylor &amp; Francis.</p>
<p>Schwarzer, R., Luszczynska, A., Ziegelmann, J. P., Scholz, U. &amp; Lippke, S. (2008). <i>Social-cognitive predictors of physical exercise adherence: three longitudinal studies in rehabilitation</i> (Vol. 27, No. 1S, p. S54). American Psychological Association.</p>
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		<title>Schlafforschung: Wie wichtig guter Schlaf ist, wird gerne unterschätzt</title>
		<link>https://www.lermer.de/schlafforschung-wie-wichtig-guter-schlaf-ist-wird-gerne-unterschatzt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lermer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2015 14:07:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer morgens erholt in den Tag starten möchte, muss zuvor gut geschlafen haben. Langfristig gesehen ist Schlaf sogar entscheidend für unsere psychische und physische Gesundheit. „Die schlaflose Gesellschaft“ – so hieß der spektakuläre Titel, mit dem die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin zu ihrer 23. Jahrestagung Anfang Dezember in Mainz einlud. Schlafforscher aus aller]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer morgens erholt in den Tag starten möchte, muss zuvor gut geschlafen haben. Langfristig gesehen ist Schlaf sogar entscheidend für unsere psychische und physische Gesundheit.</strong></p>
<p><strong></strong>„Die schlaflose Gesellschaft“ – so hieß der spektakuläre Titel, mit dem die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin zu ihrer 23. Jahrestagung Anfang Dezember in Mainz einlud. Schlafforscher aus aller Welt präsentierten ihre neuesten Ergebnisse und diskutierten über die Fragen, wie unsere „Non-Stop-Gesellschaft“ den Menschen nicht nur Schlaf, sondern auch deren Gesundheit regelrecht „raubt“ &#8211; und wie Schlaf und Schlafstörungen die ganze Gesellschaft beeinflussen.</p>
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<p><strong>Wie viel ist „ausreichend“?</strong></p>
<p><strong></strong>Wie wichtig es ist, auf eine ausreichende Menge Schlaf zu achten, das ist vielen Menschen gar nicht bewusst: Sie lassen ihren Rhythmus eher von außen bestimmen, als auf die eigenen Bedürfnisse und die ihres Körpers zu hören. Wie viel aber nun „ausreichend“ ist, das lässt sich nur individuell bestimmen, erklärt der Schlafmediziner Peter Young von der Klinik für Schlafmedizin und Neuromuskuläre Erkrankungen in Münster. Es gebe eine große Anzahl an Einflussfaktoren, angefangen von der genetischen Disposition bis hin zu sozialen Umständen, die beeinflussen, wie hoch der eigene Schlafbedarf ist. Wichtig sei vor allem, Schlaf eine hohe Priorität im Leben einzuräumen, betont er. Nur so kann die individuelle Menge bestimmt und eingehalten werden.</p>
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<p><strong>Warum ist gerade die Nacht zum Montag so schwierig?</strong></p>
<p><strong></strong>Die meisten Menschen schlafen in der Nacht zum Montag besonders schlecht. Nachdem sie sich am Wochenende erholt haben, fühlen sie sich Montag früh dennoch wie gerädert, da sie in der Nacht kaum ein Auge zu tun konnten. Warum das so ist, erklärt der Psychologe Dr. Hans-Günther Weeß, Leiter der schlafmedizinischen Abteilung am Pfalzklinikum in Klingenmünster:</p>
<p>Zum Einen habe sich bei den meisten zu wenig „Schlafdruck“ aufgebaut. Das bedeutet schlicht, dass sie nicht lange genug wach waren, um einschlafen zu können, denn oft schläft man in der Nacht von Samstag auf Sonntag länger und versucht dann am Sonntag Abend, zur gewohnten Zeit ins Bett zu gehen. Zum Anderen sind es die Gedanken an die kommende Woche, die viele nicht einschlafen lassen: innere Unruhe, Anspannung, kreisende Gedanken – das seien die größten Feinde des Schlafes, sagt er Schlafexperte.</p>
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<p><strong>Warum Sie schlechter schläft als Er</strong></p>
<p><strong></strong>Die Forscher haben noch Weiteres entdeckt: Während die meisten Männer und Frauen den Schlaf im gemeinsam Bett als angenehmer bezeichnen als allein, ist dieser Schlaf, objektiv gemessen, oft alles andere als gut. Studien ergaben, dass vor allem Frauen im gemeinsamen Bett schlechter schlafen. Als mögliche Gründe geben einige Forscher an, dass der Schlaf der Frauen evolutionsbiologisch so angelegt sei, damit sie auch nachts das Wohl der Familie überwachen könnten. Hinzu kommt ein weiterer Grund: Männer schnarchen häufig und rauben so ihren Frauen den Schlaf.</p>
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<p><strong>Fun Facts – und echte Fakten</strong></p>
<p><strong></strong>Auch der Bettenhersteller „Sealy UK“ gab eine Studie zum Thema Schlaf in Auftrag. Hierbei will man herausgefunden haben, dass es auch auf die Seite des Bettes ankomme: Wer links aus dem Bett aufsteht, der sei glücklicher, besser gelaunt, habe mehr Freunde und Spaß an der Arbeit. Ob „Sealy UK“ nun nur noch Betten mit linker Seite herstellt, dazu hat sich das Unternehmen noch nicht geäußert&#8230;</p>
<p>Wie wichtig aber guter Schlaf ist, zeigen Studien, die den Zusammenhang zwischen Schlaf und psychischer sowie physischer Gesundheit untersuchen. Schlafstörungen wie Ein- und Durchschlafstörungen sowie frühmorgendliches Erwachen sind beispielsweise oft deutliche Symptome einer Depression. Schlafmangel wird außerdem mit einem erhöhten Risiko an Diabetes Typ II zu erkranken oder ein akutes Koronarsyndrom zu entwickeln und in der Folge einen Herzinfarkt zu erleiden, in Zusammenhang gebracht.</p>
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<p>Wer also an Schlafstörungen leidet, tut gut daran, sie nicht zu bagatellisieren, sondern sich mit einem Experten zu beraten.</p>
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<p><span style="text-decoration: underline;">Quellen:<br />
</span>Linden, M., Oberle-Thiemann, C., &amp; Weidner, C. (2003). Krankschreiben kann schaden. <em>MMW-Fortschr Med, 18</em>, 33-36.</p>
<p>Dziewas, R., Ritter, M., Usta, N., Boentert, M., Hor, H., Dittrich, R., &#8230; &amp; Young, P. (2007). Atherosclerosis and obstructive sleep apnea in patients with ischemic stroke. <em>Cerebrovascular Diseases, 24 </em>(1), 122-126.</p>
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		<title>Zum Ende der Sendung &#8222;Domian&#8220;: Der Erfolg des Hörertalk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lermer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2015 09:51:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Dr. Lermer im Gespräch mit  detektor.fm-Moderator Alexander Hertel über die Frage, was Menschen dazu veranlasst, persönliche Geschichten mit einem Moderator und der Öffentlichkeit teilen zu wollen. Hier geht&#8217;s zum: Interview]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Lermer im Gespräch mit  detektor.fm-Moderator Alexander Hertel über die Frage, was Menschen dazu veranlasst, persönliche Geschichten mit einem Moderator und der Öffentlichkeit teilen zu wollen.</p>
<p>Hier geht&#8217;s zum: <a href="http://detektor.fm/kultur/medien-domian-kuendigt-ende-seiner-sendung" target="_blank" rel="noopener">Interview</a></p>
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		<title>Bevor die Seele ausbrennt: Meditation gegen Stress?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lermer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2015 09:47:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Stressbewältigung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer ständig unter Stress steht, muss Methoden finden, um zu entspannen. Sonst wird die seelische Belastung zu stark. Wie aber entflieht man dem Alltag am effektivsten? „Es ist der Geist, der sich den Körper baut,“ ließ schon Friedrich Schiller seinen Wallenstein erkennen. Die Meditation – noch vor einiger Zeit von der Schulmedizin als esoterischer Humbug]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer ständig unter Stress steht, muss Methoden finden, um zu entspannen. Sonst wird die seelische Belastung zu stark. Wie aber entflieht man dem Alltag am effektivsten?</strong></p>
<p><strong></strong>„Es ist der Geist, der sich den Körper baut,“ ließ schon Friedrich Schiller seinen Wallenstein erkennen. Die Meditation – noch vor einiger Zeit von der Schulmedizin als esoterischer Humbug belächelt – wurde von Neurowissenschaftlern als Mittel gegen Stress entdeckt. Verschiedene Meditationsmethoden konnten bei ProbandInnen nicht nur das empfundene Stresslevel reduzieren, sondern auch erstaunliche Veränderungen im Gehirn auslösen. Mehrere unabhängige Studien konnten nachweisen, wie richtig Schiller schon vor 200 Jahren lag: Der Geist kann den Körper verändern.</p>
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<p><strong>Messbare Veränderungen</strong></p>
<p><strong></strong>Die Meditation, ursprünglich in vielen Religionen und Kulturen ausgeübte spirituelle Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen, durch die sich der Geist beruhigen und sammeln soll, lag noch vor Kurzem unter dem Ruch des Esoterischen. Vadimir Bostanov und Philipp Keune, Neuropsychologen am Institut Institute für medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie der Universität Tübingen, konnten inzwischen nachweisen, dass sich durch regelmäßiges Meditieren neurophysiologisch messbare Veränderungen im Gehirn abspielen. In ihrer Studie spielten ProbandInnen, die einen achtwöchigen Meditationskurs absolviert hatten, akustische Signale vor, maßen deren elektrische Hirnzellenaktivität und verglichen diese mit Werten einer Kontrollgruppe. Ihr Ergebnis war deutlich: Im Vergleich zur Kontrollgruppe reagierten die Gehirne der in Meditation Geübten deutlich stärker auf akustische Reize.</p>
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<p><strong>Ohne Ängste, ohne Grübeleien</strong></p>
<p><strong></strong>Diese veränderte Gehirnaktivität korrespondiert sehr gut mit den Erfahrungen der Meditationskurs-Teilnehmer: Sie berichten, dass sie gelernt hatten, nicht mehr ständig zu grübeln, dafür endlich wieder klar denken zu können. Dadurch hatte ihr Gehirn Ressourcen frei, die sie den akustischen Signalen entgegensetzen konnten. In Meditation geübte Menschen können also die Dinge so sein lassen wie sie sind. Weniger ängstlich oder aufgewühlt lassen sie sich bei Weitem nicht mehr so stark durch ihren Alltag unter Druck setzen.</p>
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<p><strong>Meditation als Gesundheitsfaktor</strong></p>
<p><strong></strong>Nicht nur psychische Probleme können durch Meditation gelindert werden. Ein Forscherteam um den Mediziner Robert Schneider von der Maharishi University of Management in Iowa untersuchte 201 Männer und Frauen, die gefährliche Engstellen an Herzkranzgefäßen aufwiesen. Sie teilten ihre ProbandInnen in zwei Gruppen auf und ließen eine Gruppe Transzendentale Meditation erlernen. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen eindrücklich, dass Mediation auch ein Gesundheitsfaktor sein kann. Denn die Gruppe, die meditierte konnte offensichtlich ihren Stress derart reduzieren und ihr Herz stärken, dass sie im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich weniger Infarkte und Schlaganfälle erlitt.</p>
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<p><strong>Wirksame Entspannung</strong></p>
<p><strong></strong>Welche Art der Meditation am wirksamsten ist, wurde noch nicht erforscht. Die Schulen der Meditation sind weitläufig und bieten viele Möglichkeiten. Der Gießener Psychologe und Autor des Buches „Meditation für Skeptiker“, Ulrich Ott, rät, jede/r solle die Technik wählen, die ihm/ihr am besten gefalle.</p>
<p>Wichtig ist vor allem, eine Methode zu finden, aus dem Alltag zu flüchten und Stress zu reduzieren. Meditation ist eine dieser Methoden – noch dazu eine der gesündesten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Quellen:<br />
</span>Bostanov, V., Keune, P. M., Kotchoubey, B., &amp; Hautzinger, M. (2012). Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. <em>Psychiatry research, 199 </em>(3), 174-180.</p>
<p>Ott, U. (2011). <em>Meditation für Skeptiker: ein Neurowissenschaftler erklärt den Weg zum Selbst.</em> OW Barth eBook.</p>
<p>Schneider, R. H., Grim, C. E., Rainforth, M. V., Kotchen, T., Nidich, S. I., Gaylord-King, C., &#8230; &amp; Alexander, C. N. (2012). Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks. <em>Circulation: Cardiovascular Quality and Outcomes, 5 </em>(6), 750-758.</p>
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